Unter dem Motto „Rechnungswesen, Steuern und Controlling 3.0“ fand vom 23.-25.05.2013 in

Bad Soden am Taunus der diesjährige Bundeskongress der Bilanzbuchhalter und Controller statt.
Neben Themen im Bereich der Bilanzierung und des Controllings stand die Frage im Blickpunkt,
welche Konsequenzen aus aktuellen Entwicklungen auf den Finanzmärkten zu ziehen sind.

In 2013 wurde der Controlling-Ehrenpreis an Prof. Dr.Volker H. Peemöller verliehen, der in seinem Beitrag „Instrumente des Synergie-Controlling – Messung und Steuerung von Synergiepotenzialen und -effekten“ auf eindrucksvolle Weise untersucht, wo sich bei Unternehmenszusammenschlüssen Synergien verbergen und wie diese gesteuert werden können.

Die Laudatio hielt wie in den Vorjahren Dipl.-Kfm. Marcus Appel (Redaktion Zeitschrift Controlling); er gratulierte auch im Namen der das Preisgeld großenteils stellenden Verlage Beck und Vahlen und würdigte den in BiM 4/2012 erschienenen Aufsatz wie folgt:

„Der Auseinandersetzung mit Möglichkeiten zur Steuerung und Kontrolle von Synergien– auch und gerade durch das Controlling – kommt eine hohe praktische Relevanz zu. Den von Ansoff geprägten 2+2=5-Effekt, den Prof. Peemöller zu Beginn seiner Arbeit treffend zitiert, erhoffen sich viele Unternehmen.

Häufig erfolgt allerdings eine verkürzte Betrachtung, die allein auf die Synergieeffekte fokussiert. Diese stellen sich aber nicht automatisch ein, sondern sind die Folge einer bewussten Beeinflussung von Abläufen. Dazu sollten, wie im Beitrag vorgeschlagen, die Synergiepotenziale, die Realisierungsphase und die Synergieeffekte getrennt betrachtet werden. Insbesondere wird aufgezeigt, dass die Synergien den eigentlichen Inhalt des Goodwills ausmachen. Der detaillierten Betrachtung der Realisierungsphase schließen sich Überlegungen an, wie das Synergie-Controlling aus Bilanz und GuV-Daten die Netto-Synergieeffekte quantifizieren und
damit kontrollierbar machen kann.

Im letzten Abschnitt des Beitrags werden mit der Earned-Value-Analyse oder der Meilenstein-Trendanalyse aus dem Projektcontrolling bekannte Instrumente exemplarisch aufgegriffen und auf den Kontext der Synergieeffekte übertragen. Zusammen mit den zuvor aus GuV und Bilanz abgeleiteten Werten mit bzw. ohne Synergieeffekte bietet der vorgestellte Ansatz eine hervorragende Möglichkeit, das Heben von Synergiepotenzialen zu steuern und den erzielten Erfolg transparent und nachvollziehbar darzustellen.“

Den von Prof. Dr. Peemöller veröffentlichen Fachbeitrag:  „Instrumente des Synergie-Controlling – Messung und Steuerung von Synergiepotenzialen und -effekten“ stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.
Den gesamte Kongressbericht von Dr. Hans-Jürgen Hillmer finden Sie als pdf-Datei zum download hier.


BVBC Stiftung zur Förderung von Rechnungswesen und Controlling
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